Hinweise für Postmaster, um an smartTERRA Kunden E-Mails zu zustellen

smartTERRA Kunden verfügen per Default über einen mehrstufigen und einzeln konfigurierbaren Spamschutz. Dazu gehören auch individuelle Whitelists bzw. Blacklists. Der User kann selbst entscheiden, ob vom Spamschutz erkannte E-Mails geblockt (bounce bzw. Löschung) oder gefiltert (Zustellung in den Spamverdachtsordner) werden.

  • Davon abgesehen sollten Einlieferer die folgenden Hinweise beachten:
  • E-Mails müssen den in RFC 2822 definierten Standards genügen.
  • Die Mail darf nicht direkt an unsere MX-Rechner aus Dialup-Netzen heraus zugestellt werden.
  • Ein Reverse DNS-Eintrag (FQDN) des einliefernen Servers muss vorhanden sein.
  • Ein sinnvolles und plausibles HELO/EHLO im Sinne von RFC 2821 muss gesendet werden.
  • Wir prüfen auf die SPF Records der Absenderdomain. Die Absenderadressen von weitergeleiteten E-Mails müssen daher mittels SRS umgeschrieben werden.
  • Der einliefernde Server darf kein Open Proxy sein, das heißt, er muss gegen unberechtigten Zugriff geschützt sein.

Im Fehlerfall geben wir immer eine aussagekraeftige Fehlermeldung im SMTP-Dialog zurück. Bitte verfolgen Sie im Zweifelsfall Ihr Log zurück bis zum ersten Auftreten eines Fehlers. Wir prüfen verschiedene etablierte RBLs. Sollte eine davon zutreffen, gibt der SMTP-Dialog weitere Auskunft.

Über die oben beschriebenen Voraussetzungen verwenden wir ein zweistufiges Greylisting-Verfahren, welches  pro Mailserver einmalig durchgeführt wird. Bei erfolgreicher Legitimation wird die IP-Adresse Ihres Mailservers dauerhaft in unserer Whitelist gespeichert.
Sollten bei diesem Vorgang Probleme auftreten, können wir auf Wunsch die IP-Adresse Ihrer Mailserver manuell in unserer Whitelist aufnehmen. Richten Sie diesbezüglich Ihre Anfrage bitte an  support(at)smartterra.de.

<a href="http://www.faqs.org/rfcs/rfc2476.html" target="_top" >Wie kann ich trotz gesperrtem SMTP-Port E-Mails verschicken?</a>

Manche Provider, vor allem Firmen und Universitäten, verbieten den Versand von E-Mails über den SMTP-Port 25. Verwenden Sie statt dessen bitte den Port 587 (nach External Link RFC 2476). Das Senden von E-Mails über das Ihnen zur Verfügung stehende Webmail-Interface ist davon nicht betroffen. Wenn Ihr Internetzugang von einer derartigen Sperrung betroffen ist, so wird in der Regel eine der folgenden Fehlermeldungen angezeigt:

Mozilla Thunderbird:

Senden der Nachricht fehlgeschlagen.
Die Nachricht konnte nicht gesendet werden. Der
Postausgangsserver (SMTP) "<Ihr Mailserver>" ist
entweder nicht verfügbar oder lehnt die Verbindung ab.
Bitte überprüfen Sie, ob Ihre SMTP-Server-Einstellungen
korrekt sind, und versuchen Sie es dann nochmals. Im
Zweifelsfrei kontaktieren Sie Ihren
Netzwerk-Administrator.

Microsoft Outlook Express:

Bei der Verbindung zum Server ist ein Fehler aufgetreten ...Socketfehler: 10061, Fehlernummer: 0x800CCC0E 

Microsoft Outlook:

Fehler (0x80042109) ... Outlook kann keine Verbindung mit dem Postausgangsserver (SMTP) herstellen.

Immer mehr Viren und Würmer verbreiten sich selbst automatisch per E-Mail. Hierfür wird der oben genannte Port 25 verwendet. Durch die Sperrung dieses Ports kann derzeit recht einfach die Verbreitung dieser ungewollt verschickten und verseuchten E-Mails verhindert werden. Um Ihnen den Versand legitimer E-Mails dennoch zu ermöglichen, wird der Alternativ-Port 587 zur Verfügung gestellt. Durch den Umstand dass auf dieses Port nur mittels Benutzername und Kennwort authentifizierte Benutzer Mails versenden dürfen, wird sicher gestellt, dass nur legitime E-Mails weiter geleitet werden.

Welche Größe dürfen E-Mails maximal haben?

Die smartTERRA Mailserver akzeptieren E-Mails mit einer maximalen Größe von 100 MB. Größere E-Mails werden mit einem entsprechendem Hinweis abgewiesen. Dieser Wert hat sich in der Praxis auch bei E-Maildiensten für eine Werbeagentur mit einem entsprechend großem Aufkommen an E-Mails und großen Anhängen bewährt. Wenn Sie größere Dateien austauschen wollen, empfehlen wir die Bereitstellung der Daten per FTP oder über einen geschützten HTTP-Bereich.